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Meditation - Anfänger
Sie möchten die Kunst der Meditation erlernen?
Das ist ausnahmslos eine sinnvolle Entscheidung.
Mit eigenen Erfahrungen, die Sie beim Meditieren sammeln, lernen Sie sich selbst in Ihren eigenen Tiefen kennen, von denen Sie zuvor wahrscheinlich keinerlei Ahnung hatten.
Auch die Geheimnisse des Ayurveda lassen sich so tiefer ausloten als ohne selbst zu meditieren.
Am Anfang der Meditation steht Ihre Absicht

Anfänger in der Kunst des Meditierens fragen sich nach ihren ersten Erfahrungen mit dem Meditieren, wozu sie eigentlich meditieren wollen.
Diese sogenannte Zielklarheit ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.
Die erste Meditation: Das für Sie richtige Asana finden
Es gibt eine Reihe von Asanas, die einzunehmen, eine ganze Menge Vor-Übung braucht. Das klassische Asana der Yogis - der Lotussitz gehören z.B. in diese Kategorie.
Realistischer und ebenso wirksam sind aber auch der einfache Siddhi, der Drachensitz und das Savasana.
Das Savasana ist für viele am leichtesten einzunehmen. Sie legen sich einfach flach auf den Rücken, Hände neben dem Körper abgelegt.
Der Drachensitz (auf den Unterschenkeln sitzen, Hände nach oben geöffnet auf den Oberschenkeln liegend) ist ebenfalls noch relativ leicht zu einzunehmen.
Der einfache Siddhi (Bild oben) setzt schon eine Mindestdehnung der Innenoberschenkel voraus.
Als Notlösung für den Anfang kommt auch noch der Schneidersitz in Frage. Für eine längere Meditation ist diese Position aber ungeeignet.
Natürlich können Sie sich probehalber einfach mal in eines der gängigen Asana setzen (stellen oder legen) und schauen was mit Ihnen geschieht.
Oft ist solch ein Probe-Asana sogar eine sehr gute Idee. Ich habe es bislang allen meinen Schülern als Einstieg empfohlen.
Meditation will gelernt sein
Bei einem Anfänger in der Kunst der Meditation ist folgendes Ergebnis höchst wahrscheinlich:
In der Meditation passiert nichts.
Zumindest nichts Besonderes. Sie langweilen sich vielleicht oder Sie schlafen nach einigen Minuten schon ein. Sie fühlen sich ruhig und gelöst - und schon ist die Aufmerksamkeit auf
Oder aber - je nach Asana und nach Ihrem Typus - Sie haben schon nach wenigen Probleme, im Asana auszuharren.
Machen Sie sich nichts daraus. Fast alle Anfänger in der Meditation machen die Erfahrung, dass sie sehr schnell ins Träumen abgleiten.
Dieses Phänomen lässt sich durchaus erklären. Doch bringt es für Ihre Meditation selbst wenig, wenn Sie genau Bescheid wissen über alle eventuellen Mühen, die da auf Sie warten könnten.
Davon gehört haben, dass man als Anfänger in Meditation nicht gleich die Flinte ins Korn werfen darf, ist in Ordnung. Wie immer und überall: Kontinuität ist die Mutter des Erfolgs.
Das zu wissen schützt Sie vor einem sehr unangenehmen Phänomen, dass manch ein Anfänger erst einmal verarbeiten muss: Der sogenannten Wunder-Erwartungs-Falle. Mehr ist erfahrungsgemäß für einen Anfänger nicht nötig.
Wichtiger für die Meditation ist die Lösung eines Problems - wenn es denn auftritt. Und die Lösung besteht fast in fast allen Fällen einer einfachen Formel: Zum Meditieren brauchen Sie ein Ziel oder eine Absicht.

Kommentare
Meditation Anfänger Asana
Hallo;
Ich wüsste gern mehr über Asanas, die für einen Anfänger geeignet sind. vielen
Dank im Voraus
Peter
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